Tantra
Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung

» 3-jährige Ausbildung zum/r TantralehrerIn

Der Weg des Diamantenschleifers

Ein Diamantenschleifer
ist jemand,
der die verborgene Schönheit
selbst im Unscheinbaren
erahnt,
ihr hilft,
ans Licht zu kommen,
und in jedem Stein
seinen Lehrer
erkennt.

Die Philosophie

Tantra kann man nicht im üblichen Sinne lernen.
Es kognitiv zu verstehen genügt nicht: Es will be-griffen, mit allen Sinnen aufgenommen, im Körper und in der Seele verwurzelt werden.

Durch eine lange Reihe von Übungen, Erfahrungen, Widerständen und Erkenntnissen nähert sich der/die tantrisch Engagierte immer mehr seinem/ihrem eigenen Wesenskern, um den und dessen Transzendenz es letztendlich geht.

Tantra zu leben bedeutet nicht, sichtbar anders oder gar irgendwie “besser” zu sein als andere.
Es ist nichts, was man tut.
Es ist vielmehr etwas, was man ist. Einfach so, selbst wenn niemand es bemerkt.
Wie man sich selbst erfährt als Teil des Ganzen.
Es ist eine Geistes- und Herzenshaltung, die sich - auch - in einer Körperhaltung, nämlich einer positiven Haltung zum eigenen Körper, ausdrückt.
Es bedeutet (leider!) nicht, keine Probleme mehr zu haben - aber der Zugang zu ihnen wandelt sich: Sie werden eher als altvertraute Themen aufgefaßt, die einmal mehr anklopfen und von einer vielleicht neuen Warte aus betrachtet werden wollen.

Eines der spürbarsten Resultate dieses Weges ist so etwas wie Milde: Milde und eine verständnisvolle Gelassenheit anderen und, vor allem, auch sich selbst gegenüber.
Ein weiteres ist Freude: Eine Heiterkeit als Grundschwingung, die keine Ursache braucht und daher in der Zeitlosigkeit wurzelt.

Vielleicht hast du ja die vibrierende Stille schon erfahren; vielleicht ist dir das Aufgehen in einem Größeren schon zugefallen. Vielleicht ist da eine Sehnsucht in dir, das Erfahrene weiterzugeben.

Die Idee

Die Idee, eine Ausbildung für künftige Tantra-LehrerInnen auszuarbeiten, kam zu uns auf leisen Pfoten und machte sich allmählich schnurrend breit.

Das Institut Namasté, das wir 1997 ins Leben gerufen haben und das Seminare veranstaltet, die ganzheitliches Denken und Verständnis für energetische Zusammenhänge fördern, blüht und gedeiht: Die Gruppen werden immer mehr und der Bedarf ist trotz eines facettenreichen Marktangebots noch lange nicht gedeckt.

Das ist für uns einerseits Anlass zur Freude, denn es gibt wenig Dinge, die wir lieber tun als Menschen auf ihrem Weg zu begleiten.
Andererseits hat auch für uns der Tag bloß 24 Stunden und die Phasen der Erholung zwischen den Gruppen sind essentiell, damit die Lust an der Arbeit - unsere Hauptmotivation - erhalten bleibt.

Auch sprühen wir laufend neue Ideen für spannende Seminare, die wir für unser Leben gerne halten würden, aber es sind keine Wochenenden mehr dafür frei...

Und nicht zuletzt decken Amrit und ich einen zwar breiten, aber dennoch nur sehr unvollständigen Bereich der menschlichen Möglichkeiten ab.

Wir wünschen uns daher eine Bereicherung der Angebotspalette für unsere TeilnehmerInnen in Form von Menschen, denen dasselbe am Herzen liegt wie uns, die aber natürlich eine andere Geschichte haben als wir und daher anders wahrnehmen, reagieren, träumen und Lösungen finden.

Um den Geist des Instituts - Herzenswärme, Respekt, Dynamik, Humor, Spiritualität, Mut, Lebensfreude und Effizienz einerseits zu wahren und diesen Geist andererseits frei im frischen Wind wehen zu lassen, war es naheliegend, für jene Menschen, die sich diesen Prinzipien verbunden fühlen und sie weitertragen wollen, eine Möglichkeit zu schaffen, sie in sich selbst zu verankern und zum Leuchten zu bringen.

Das Resultat ist die umfassende Ausbildung zum zertifizierten Tantra-Lehrer, deren Kurzbeschreibung wir hier vorstellen.

Das Konzept

   Studium am Institut

Die Auszubildenden erwerben ihre Grundkenntnisse der Selbsterfahrung, Persönlichkeitsentwicklung und des Tantra zunächst im Rahmen der Veranstaltungen des Instituts Namasté.
Wir sind stolz darauf, unseren TeilnehmerInnen - und umso mehr unseren künftigen KollegInnen - das umfassendste Angebot an Tantra-Seminaren im deutschsprachigen Raum anbieten zu können: Vom niedrigschwelligen Einsteigerseminar, das sich an alle an persönlichem Wachstum Interessierte wendet, über Tantra-Basisgruppen bis zu hochkarätigen, viel Erfahrung, Kenntnis und vor allem Selbsterkenntnis fordernden Fortgeschrittenen-Seminaren.

   Persönliches Lehrer-Schüler-Verhältnis

Die Auszubildenden werden nicht wie sonst üblich in Ausbildungsgruppen versammelt und in einigen wenigen Einheiten en bloc unterrichtet, sondern in einem persönlichen und vertrauensvollen Lehrer-Schüler-Verhältnis über einen beträchtlichen Zeitraum hinweg begleitet und supervidiert.

Erst durch diesen individuellen, auf den jeweiligen Bedarf zugeschnittenen Know-how-Transfer wird tatsächliches Wachstum möglich, ist Raum gegeben für Fragen, Zweifel, Philosophie, Praxis, Erfahrung und Erkenntnis.

Darüber hinaus stellt dieser Rahmen sicher, daß nur jene in der Ausbildung bleiben, die sich nicht bloß mit einem klangvollen Titel schmücken, sondern aufrichtig und - auch das will gesagt sein - ziemlich hart arbeiten wollen.

Das Ziel ist, aus dem Auszubildenden jene Persönlichkeit erwachsen zu lassen, die andere behutsam und verläßlich auf deren eigenem Weg begleiten kann.

   Darüber hinaus

Zusätzlich bilden sich die künftigen Tantra-LehrerInnen eigenständig im Sinne von therapeutisch orientierten Aus- und Fortbildungen weiter. Auch das Studium einschlägiger Literatur sowie die Reflexion darüber gehört hierher.
Alles, was mit Körperarbeit, Psychologie, Therapie, Energiearbeit, Soziologie etc. verknüpft ist, kann die tantrische Arbeit bereichern und um neue Facetten erweitern.

In fortgeschritteneren Semestern erhalten die Auszubildenden - im Sinne der traditionellen Lehr- und Wanderjahre - die Auflage, bei anderen bekannten Tantra-Veranstaltern Erfahrungen zu sammeln.
Es ist uns ein besonderes Anliegen, daß unsere künftigen KollegInnen einen möglichst weiten Rundumblick erwerben. Sie mögen sich hüten, die eine Wahrheit zu glauben oder zu verkünden, sondern allmählich die eigentliche Essenz in den zahllosen Erscheinungsformen des Lebens und des Tantra erkennen.

Der Weg

Kaum jemandem wird es plötzlich auf dem Weg zum Supermarkt einfallen, Tantra-LehrerIn werden zu wollen.

Obwohl...
Ich selbst wußte es damals schlagartig, aus einem nachmittäglichen Halbschlaf-Traum hochfahrend.
Amrit wußte es beim ersten Tantra-Seminar, das er besuchte.
Manche wissen es einfach; es ist ein tiefes, ruhiges Wissen ohne jeden Zweifel.

Die meisten jedoch reifen wie ein guter Wein zu einer so weitreichenden Entscheidung heran.

Vielleicht hast du Bücher gelesen und bist neugierig geworden auf mehr. Lesen ist leicht - wie steht es mit dem Tun?
Dann hast du vielleicht für dich allein geübt und erste Erfahrungen gesammelt. Irgendwann hast du beschlossen, es in einer Gruppe probieren zu wollen, mit jemandem, der dir Halt gibt und Anleitung, und der möglicherweise mehr Erfahrung hat.

Kann gut sein, daß das ein wichtiges Erlebnis war. Vielleicht hast du auch die AssistentInnen beobachtet und dich gefragt, ob du wohl irgendwann auch so allgegenwärtig und dabei fast unsichtbar sein könntest.

Dann zog es dich weiter, Schritt für Schritt, auf diesem Weg der Leichtigkeit - vorausgesetzt, man ist bereit, den Ballast konsequent hinter sich zu lassen.
Immer mehr konntest du dich selbst kennenlernen, die matten und die funkelnden Seiten an dir erforschen.
Und mit zunehmender Erfahrung begannst du auch den Seminarleitern auf die Finger zu schauen, lerntest die kleinen Zeichen zu deuten, mit denen sie sich verständigen, konntest über kleine Pannen grinsen und fingst an, dich zu fragen, wie du die eine oder andere Situation gemeistert hättest...

Irgendwann ist es dann soweit und du merkst, wie der Wunsch in dir keimt und wächst und nicht mehr wegzuargumentieren ist: Das möchtest du auch machen. Diese Glücksmomente genießen, wenn die Stille greifbar wird, wenn ein schwieriger Prozeß sich in Lachen auflöst, wenn Energie mehr ist als bloß ein Wort. Immer wieder, in dem, was Arbeit ist und auch Lust, in deine Mitte einzutauchen. Die Quelle der Freude in dein Leben einzuschließen.

Wenn du an diesem Punkt stehst, dann bist du hier richtig.

Das Ziel

Diplomierte Tantra-LehrerInnen haben gelernt,

  • selbst unter Streß Gelassenheit und Überblick zu bewahren,
  • zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und das Passende zu tun,
  • weniger zu tun und mehr zu gewähren,
  • Prozesse zu verstehen, gezielt einzuleiten, zu begleiten und abzuschließen,
  • konstruktiv mit Gruppendynamiken umzugehen,
  • weitgehend im Hintergrund zu bleiben und dennoch die Gruppe energetisch zu tragen,
  • konsequent und mit klarem Blick Prioritäten zu setzen,
  • einen Seminarablauf so zu entwerfen, daß er von TeilnehmerInnen
    nicht wahrgenommen wird,
  • sich bei Bedarf rechtzeitig Unterstützung zu holen,
  • einen natürlichen, bejahenden Zugang zu ihrer Sexualität zu finden und diesen auch vermitteln zu können,
  • mit Gefühlen aller Art liebevoll, aber bestimmt umzugehen,
  • komplexe Inhalte leichtverständlich auszudrücken,
  • jedem Teilnehmer vorbehaltlos entgegenzuschauen,
  • auch - und gerade - in schwierigen Situationen authentisch zu bleiben,
  • eigene Fehler zu sehen, einzugestehen und über sich selbst zu lachen,
  • das Wesen von Tantra auf ihre ganz individuelle Art zu erfassen und zu leben.

Du hast das Gefühl, daß das lauter Fähigkeiten sind, die nicht nur für angehende Tantra-LehrerInnen, sondern eigentlich für alle Menschen erstrebenswert wären?

Du hast vollkommen recht.

Tantra-LehrerInnen sind Menschen. Ganz normale übrigens.
Normal in dem Sinn, daß sie auch ihre guten und ihre schlechten Tage haben, manchmal unlustig sind und manchmal schlichtwegs Fehler machen.


Es ist also nicht nötig, perfekt, erleuchtet oder sonstwas zu sein, um Tantra weitergeben zu können.
Was sehr wohl nötig ist, ist ein ungetrübter Blick auf die eigenen Mechanismen und die unbeirrbare Lust, sich - mit der Zeit - immer mehr selbst auf die Schliche zu kommen.

Das Assistieren

Nachdem einE TeilnehmerIn das Jahrestraining absolviert hat - in Ausnahmefällen auch schon etwas früher - kann er/sie Interesse für das Assistieren bei Seminaren für Einsteiger-Innen anmelden.
Das Assistieren ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur definitiven Entscheidung: Will ich nun, oder will ich doch eher nicht Tantra-LehrerIn werden?
Beim Assistieren ist plötzlich alles anders:

  • Du bist nicht mehr Teil der Gruppe - aber du bist auch noch nicht Teil der Gruppenleitung.
  • Du merkst, wie sich die Aufmerksamkeit der Leitung auf die TeilnehmerInnen fokussiert, und trauerst - aller Supervision zum Trotz scheinbar alleingelassen - ein wenig diesem so vertrauten seligen Zustand nach.
  • Du kennst ganz genau die Gefühle, die die TeilnehmerInnen gerade erfahren, und das erweckt ein Echo in dir - aber du bist aufgefordert, dich nicht hineinfallen zu lassen wie früher, sondern all die Gefühle sehr gefaßt einfach da sein zu lassen.
  • Du machst Fehler, die dich schaudern lassen.
  • Du hast über weite Strecken scheinbar nichts zu tun.
  • Du würdest so gerne nützlich sein, ertappst dich aber gerade dann beim Träumen, wenn deine wache Aufmerksamkeit erforderlich wäre.
  • Es ist selbstverständlich, daß du jederzeit einspringst, um vorurteilsfrei mit jedem beliebigen Teilnehmer eine Übung zu machen.
  • Du übst dich im Wahrnehmen der kleinwinzigen Dinge, die den Ablauf des Seminars erst so rund und nahtlos machen.
  • Du widerstehst dem Drang, dich während der Session mit den anderen Assistenten auszutauschen.
  • Konsequent verzichtest du darauf, irgendetwas von den TeilnehmerInnen zu nehmen - sei es Zeit, Aufmerksamkeit, Bewunderung, Zuwendung, Erotik oder was auch immer.
  • Du wirst dir allmählich bewußt, wie wenig es braucht, wie wenig eigentlich zu tun und wie absurd deine Wichtigkeit ist.
  • Nach und nach lernst du, worauf es ankommt - ohne daß dich dabei die Last der Verantwortung drückt.

Langsam reifst du heran.

Das Hineinwachsen

Sobald deine klare Entscheidung für die Ausbildung gefallen ist und du die Voraussetzungen erfüllst, wandelst du dich vom Assistenten zum/ zur Auszubildenden in Probezeit.

Dein Erleben der Seminare wandelt sich mit: In leichten Schritten wirst du immer mehr vom Zuschauer zum Mitspieler, übernimmst kleine Aufgaben, schaffst dir deinen Wirkungsbereich, wirst vielleicht mit der Koordination der Assistenten betraut.
Du beginnst wahrzunehmen, was als TeilnehmerIn, ja selbst als AssistentIn kaum spürbar ist:

  • Die Unterscheidung deiner eigenen Gefühle von denen, die du übernimmst
  • Welche Musik zu welcher Übung paßt
  • Wann Zeit zu sprechen und wann wiederum Zeit zu schweigen ist
  • Das Warum der Übungsabfolge
  • Die Sache mit der Technik
  • Umgang mit unvorhergesehenen Ereignissen
  • Das Halten des geschützten Raumes für die Gruppe
  • Die Bedeutung der freifluktuierenden Aufmerksamkeit
  • Wie wesentlich eine klare und möglichst eindeutige Kommunikation ist und vieles, vieles mehr.

Noch während des jeweiligen Seminars, bei dem du assistierst, erhältst du einerseits Supervision gemeinsam mit den AssistentInnen, darüber hinaus jedoch auch spezielle Unterweisung und Teachings - von psychologischen, gruppendynamischen, technischen und organisatorischen Aspekten bis hin zu Empathie, Abgrenzung, Spiritualität in ihrer ganzen Bandbreite, Fragen der Körperarbeit, Beziehung, Liebe, Sexualität und natürlich des Tantra.

Die Einzel- oder Peer-Group-Supervision findet als Aufarbeitung jeweils nach einem Seminar statt und ist mit Aufgabenstellungen verbunden, die bis zum nächsten Treffen auszuarbeiten sind. Die erörterten Themen werden im persönlichen Studienbuch vermerkt.
Mit wachsender Erfahrung werden den Auszubildenden auch immer größere Aufgaben anvertraut, wie etwa die Leitung einzelner Übungen oder eines Jour fixe.
Dies geschieht nicht im Alleingang, sondern idealerweise in Zusammenarbeit mit einem zweiten Auszubildenden und unter Betreuung seitens der Ausbildungsleitung.

Geht die Entwicklung gut voran, wird der/die Auszubildende zu Beginn des dritten Ausbildungsjahres erstmals Gelegenheit haben, als Co-Trainer mit einem der Ausbildungsleiter gemeinsam eine Einführungsveranstaltung zu leiten.

Wurde auch hier ausreichend Erfahrung gesammelt und ist die Ausbildungsleitung von der Reife des Kandidaten/ der Kandidatin überzeugt, kann das letzte Teilstück der Ausbildung beschritten werden: Die Prüfungsphase.
Die Prüfung besteht aus einem Seminar, das selbständig und gemeinsam mit einem zweiten Auszubildenden unter Beobachtung und Supervision abgehalten wird.
Ist die Prüfung erfolgreich abgeschlossen, erhält der Kandidat/ die Kandidatin das Diplom und kann in- und außerhalb des Instituts tätig werden (siehe Nach dem Diplom).

Die Voraussetzungen

EinE TantralehrerIn vermittelt die Essenz idealerweise nicht durch das Tun, sondern durch das Sein.
Das erlernt man nicht in einem Crash-Kurs, und man muß dazu auch schon einiges mitbringen.
Die Aussichten auf eine solche Entwicklung sind begünstigt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Der klare Entschluß, diesen Weg konsequent gehen zu wollen
  • Einverständnis der Ausbildungsleitung
  • Mindestalter 30 Jahre (bei Abschluß)
  • Emotionale Stabilität
  • Berufsspezifische Fitness
  • Mehrere Jahre Selbsterfahrung (Therapie, Seminarbesuche,...)
  • Absolvierung des Namasté-Jahrestrainings Der Große Bogen
  • Ritualweg bis Maithuna 3 bereits erfolgreich besucht
  • Mindestens 4 Seminare als AssistentIn begleitet
  • Kenntnisse in Körper- und Energiearbeit
  • Erfahrung in der Arbeit mit und eine tiefe Liebe zu Menschen
  • Abgeschlossene Ausbildung zum Lebensberater, Sexualberater, in einer Form der psychologischen Körperarbeit (Posturale Integration, Bioenergetik, Shiatsu, Meridianmassagen,...), zum Psychotherapeuten, in Aufstellungsarbeit o.ä.
  • Eine solche Ausbildung kann auch parallel zur Tantra-LehrerInnen-Ausbildung absolviert werden, ist jedoch Voraussetzung für die Verleihung des Diploms.
  • Fähigkeit sowohl zu Struktur als auch zu Spirit - und zum Spagat zwischen den beiden
  • Lust am lebenslangen Lernen
  • Bereitschaft, nach abgeschlossener Ausbildung für das Institut Namasté tätig zu sein (siehe Nach dem Diplom).

Der Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung ist auf eine Dauer von 3 Jahren ausgelegt.
Zu Beginn durchläuft der/die Auszubildende eine Probezeit von 5 assistierten Seminaren oder mindestens 3-6 Monaten. In diesen Zeitraum fallen sowohl Seminarbesuche als auch Assistenztätigkeit. Danach wird gemeinsam ein individueller Ausbildungsplan entworfen, bei dem auch noch fehlende Qualifikationen berücksichtigt werden.

Der Ausbildungsverlauf gliedert sich wie folgt:

1. Jahr

  • Besuch unserer weiterführenden Tantraseminare (Ritualweg) und
  • Wiederholung bereits bekannter Workshops mit anschließender Supervision.

2. Jahr

  • Supervidierte Assistenz bei Einführungsveranstaltungen.
  • Supervidierte Assistenz beim Großen Bogen (Namasté-Jahrestraining).
  • Supervidierter Besuch von Seminaren bei anderen Tantra-Veranstaltern.
  • Übernehmen erster eigenverantwortlicher Aufgaben im Rahmen der Tätigkeit des Instituts Namasté mit Betreuung und Supervision.

3. Jahr

  • Supervidierte Assistenz beim Ritualweg (Namasté-Maithuna-Jahrestraining).
  • Assistenz mit Supervision.
  • Übernehmen weiterreichender eigenverantwortlicher Aufgaben im Rahmen der Seminartätigkeit des Institutes mit Betreuung und Supervision.
  • Supervidierter Besuch von Seminaren bei anderen Tantra-Veranstaltern.

Die Ausbildung umfaßt folgende Mindestanzahl an Fortbildungseinheiten, die innerhalb der ca. 3 Jahre zu absolvieren sind:

  • 24  Seminartage beim Institut Namasté (zusätzlich zum Großen Bogen und zum Ritualweg), davon mind. 18 im Zuge der Ausbildung - entspricht 360 Stunden
  • 12  Tage Seminarbesuche bei anderen Tantra-Anbietern - 120 Stunden
  • 70  Seminartage Assistenztätigkeit beim Institut - 960 Stunden
  • 108 Stunden Einzel- bzw. Peer-Group-Supervision
  • 140 Stunden Seminar-Supervision

Insgesamt umfaßt die Ausbildung also - neben dem davor zu absolvierenden Jahrestraining und dem Ritualweg - mindestens 1.728 volle Zeit-Stunden.
Die Ausbildungskosten werden mit einem monatlichen Fixbetrag gedeckt. (siehe Dein Beitrag).

Der Ausblick

   Vor dem Diplom

Die Arbeit an dir selbst und mit anderen im Rahmen der Ausbildung bringt zahllose Impulse, die du - wenn du so flink, kreativ und umsetzungsstark bist, wie wir persönlich uns das wünschen würden - in deinem Leben bereits einbauen kannst.

Vielleicht übst du einen beratenden Beruf aus, oder du bist künstlerisch tätig; möglicherweise ist Körperarbeit dein Quellberuf? Oder vielleicht hast du Ideen - etwa in deinem Bereich eine regionale Tantra-Übungsgruppe aufzubauen?
In jedem Fall kannst und sollst du die Inspiration aus der Ausbildung aufgreifen und in deinen Alltag integrieren.
Je konsequenter du dies tust, umso leichter verwurzelt sich das Neue in deinem Sein, umso selbstverständlicher wird das neu Dazugewonnene.

   Nach dem Diplom

Die diplomierten Namasté-Tantra-LehrerInnen verpflichten sich, dem Institut drei Jahre lang für die Leitung von Einsteiger-Veranstaltungen im Ausmaß von 10 Seminartagen/ Jahr zur Verfügung zu stehen.
Diese Mitarbeit erfolgt auf Honorarbasis und ermöglicht es, die Ausbildungskosten in kurzer Zeit wieder “hereinzuspielen”.

Die MitarbeiterInnen gehen keinerlei finanzielles Risiko ein; die gesamte Seminar-Infrastruktur wird seitens des Instituts zur Verfügung gestellt. Bei gegenseitigem Einverständnis ist eine fortgesetzte und erweiterte Zusammenarbeit möglich.
Initiativen zur Gründung neuer Stützpunkte für die Veranstaltungen des Instituts werden begrüßt und gefördert.

Darüber hinaus bietet das Institut seinen diplomierten Tantra-LehrerInnen (auch schon während der Ausbildung) die Möglichkeit, im Rahmen des Instituts Namasté eigene Seminare anzubieten, die mit unserer Thematik und Geisteshaltung harmonieren.

Selbstverständlich steht es den dipl. Namasté-Tantra-LehrerInnen frei, ihren Titel auch in anderem Zusammenhang zu führen und sich eigene Aufgabengebiete zu erschließen.

Dein Beitrag

Der Ausbildungsbeitrag inkludiert folgende Leistungen:

  • 70 Seminartage Assistenztätigkeit beim Institut, 140 Stunden/Supervision vor Ort
  • 108 Stunden Einzel- bzw. Peer-Group-Supervision
  • Kostenfreies Mitwirken bei beliebig vielen Familien-Aufstellungen (ohne Supervision)
  • Know-How-Transfer aus allen für das Entwerfen, Gestalten und Leiten von Seminaren relevanten Bereichen, beruhend auf jahrelanger Erfahrung und der Liebe zu dieser Arbeit.

Für diese Leistungen entrichtet der/die Auszubildende einen Beitrag von
€ 9.990,-, zahlbar in 36 Monatsraten à € 277,50 .
Ist die Ausbildungsdauer aufgrund besonderer Umstände kürzer als drei Jahre, werden die Monatsraten entsprechend neu kalkuliert.

Den rechtlichen Rahmen der Zusammenarbeit sichert die Ausbildungsvereinbarung, die AuszubildendeR und Ausbildungsleitung zu Beginn der Ausbildung unterzeichnen.

Download der Ausbildungsbeschreibung

Hier gehts zu unserer Service-Seite, wo du den obigen Text als PDF zum Download findest.

 

» 2-jährige Ausbildung zum/r AufstellungsleiterIn

Ausbildungsstruktur

Was diesen Lehrgang einmalig macht: Er bietet die Möglichkeit, jederzeit in die Fortbildung einzusteigen! Auch kurzfristiges Aussetzen ist möglich, wenn es die persönlichen Umstände erforderlich machen, ohne dass dadurch der Gesamtprozess gefährdet würde.
Konkret besteht das Fortbildungsangebot aus

  • einem kostenlosen Info-Abend bzw. persönlichen  Gespräch, wo die Ziele und Voraussetzungen geklärt werden
  • der Teilnahme an vier Aufstellungs-Wochenenden pro Jahr.
    JedeR AusbildungsteilnehmerIn stellt in den zwei Jahren zweimal das eigene Ursprungssystem und einmal das Gegenwartssystem auf.
  • Bei den anderen insgesamt 5 Aufstellungs-Workshops sind die Auszubildenden als Mitwirkende und BeobachterInnen dabei.
  • Im Zuge jeder dieser Gruppen findet eine ca. dreistündige Supervision für die Auszubildenden statt.
  • Zusätzlich sind pro Jahr 24 Theorie- und Praxis-Einheiten à 50 Minuten vorgesehen, in denen das Erfahrene vertieft und neue Sichtweisen und Ansätze praktisch erarbeitet werden.
  • Darüber hinaus besucht jedeR Auszubildende im Verlauf der Fortbildung je eine Aufstellungsgruppe mindestens zweier anderer Aufstellungs-Anbieter, um auch alternative Arbeitsweisen kennenzulernen.
  • Nach Möglichkeit organisiert das Institut gegen Ende der Ausbildung ein spezielles Wochenende, an dem die Auszubildenden unter Supervision erstmals unter realen Bedingungen selbst aufstellen.

Details werden in der Ausbildungsvereinbarung geregelt; die Aus- und Fortbildung schließt mit einem Diplom des Instituts ab.

Voraussetzungen

Die Aufstellungsarbeit ist eine sehr anspruchsvolle Methode und fordert den ganzen Menschen: Hohe Belastbarkeit, Vertrautheit mit energetischen Phänomenen, die Fähigkeit, in der Mitte und dennoch im Hintergrund zu stehen sowie ein ausgeprägtes Fingerspitzengefühl sind nur einige der Eigenschaften, die die Auszubildenden mitbringen sollten.
Die Aus- und Fortbildung wendet sich vor allem an Menschen, die bereits therapeutisch und/oder medizinisch begleitend tätig sind oder sich in einer entsprechenden Ausbildung befinden.
Voraussetzung für den Einstieg in die Ausbildung ist die Teilnahme an zwei Aufstellungs-Gruppen des Instituts; dies soll gewährleisten, dass sowohl Trainer als auch Auszubildende gegenseitiges Vertrauen aufbauen können.

Termine

suchen sich die Auszubildenden aus den laufenden Aufstellungsterminen aus; passende Termine für die Theorie- und Praxisblöcke werden mit den Auszubildenden gemeinsam gefunden.

Dein Beitrag

Die Kosten für den 43-tägigen Lehrgang betragen EUR 3.990,-
Darin enthalten sind:

  • fünfmaliges Mitwirken an Aufstellungsgruppen,
  • Drei aktive Aufstellungen des eigenen Ursprungs- bzw. Gegenwartssystems
    im Rahmen eines Seminars,
  • Supervision (insges. 24 Std.) sowie
  • 48 Std. Theorie und Praxis
  • Ggf. erste Schritte in die Praxis im Rahmen eines speziell organisierten Übungsseminars.

Download der Ausbildungsbeschreibung

Hier gehts zu unserer Service-Seite, wo du den obigen Text als PDF zum Download findest.

 

» Meridianmassagen

Die Spezial-Fortbildung ist etwas für Menschen mit entsprechender Selbsterfahrung, d.h. die schon einige Erfahrung mit sich selbst und mit anderen gesammelt haben – also z.B. für AbsolventInnen unseres Jahrestrainings, für Bodyworker und für alle, die bei Berühren und Verführen (Magic Points 1) die Faszination der magischen Punkte entdeckt haben.

Ganz gleich, aus welcher Richtung du gerade kommst: Vorkenntnisse in Meridianlehre sind jedenfalls notwendig (etwa Magic Points 1).

Das Seminar, in dem du diese Meridianmassgen erlernen kannst, ist Magic Points 2 .

Hier nehmen wir nun den Faden des 1. Teils wieder auf und entwickeln ihn weiter:
Statt lediglich einzelne Punkte zu drücken, verbinden wir sie im Meridianverlauf und bringen so die gestauten, gestockten oder blockierten Energien wieder zum Fließen, leiten sie von der Fülle zur momentanen Leere und damit zum Gleichgewicht.

Hier wird dir ein Werkzeug gegeben, das du sowohl im privaten, als auch im professionellen Bereich der Körperarbeit oft und gerne verwenden wirst – mit oftmals verblüffendem Erfolg!

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